Wenn Emotionen festsitzen...

Unsere Emotionen geben unserm Leben Farbe, ohne Zweifel. Doch neben den positiven Gefühlen, die uns beglücken und beflügeln, existieren eben auch die Schattenseiten.

Viele Situationen, in denen wir starke negative Gefühle empfunden haben, reichen mit ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart, wenn diese Emotionen in uns "eingeschlossen" sind. Sie können uns auf emtotionaler und seelischer aber sogar auf der körperlichen Ebene nachhaltig beeinflussen.

 

Festsitzende Emotionen lagern sich gerne an den Stellen des Körpers fest, wo entweder durch genetische Disposition, durch eine vorangegangene Verletzung oder aber durch Nährstoffmangel bereits eine Schwachstelle oder ein Ungleichgewicht besteht. Manchmal kommt auch eine zusätzliche symbolische Bedeutung hinzu. Unser Körper besteht aus Energie - genauso wie eine negative Emotion. Und diese wirkt - vergleichbar mit einem Magnetfeld - auf das Körpergewebe ein. Wenn dies langfristig der Fall ist, kann es neben Unwohlsein zu Symptomen wie Schmerzen und Funktionsstörungen bis zur Veränderung des Zelltyps (Metaplasie) kommen. Dass sich pathologische Veränderungen bereits lange vor dem Auftreten körperlicher Symptome im Energiefeld des Körpers zeigen, wurde bereits 1940 von Dr. Harold Saxon Burr, einem Forscher an der Yale Universitiy postuliert. Er vertrat die Ansicht, dass Krankheiten durch eine Veränderung des Energiefeldes verhindert werden könnten.

 
Pferde sind dafür geschaffen, in ihrem natürlichen Lebensraum ständig zwischen verschiedenen Möglichkeiten die momentan beste auszuwählen: ob sie sich bewegen wollen und wie schnell (es sei denn, der Fluchtinstinkt ist aktiv), wo sie sich aufhalten wollen (Sonne oder Schatten), mit welchen Sozialpartnern sie Kontakt haben wollen, welche Futter- und Wasserstellen sie bevorzugen u.v.m.. Diese Wahlmöglichkeiten haben wir unseren Hauspferden genommen und durch diese Lebensform per se ein beträchtliches Stresspotential geschaffen. Im Zusammenleben mit uns sind sie - ohne eine Wahl zu haben - zahlreichen Situationen ausgesetzt, die ein hohes Potential für Frustration, Traumatisierung und Trauer bergen. Insbesondere Situationen wie Geburt, das Absetzen der Saugfohlen, aber auch Stallwechsel, Verletzungen und a.m. führen dazu, dass meist sogar eine Vielzahl von Emotionen eingeschlossen wird.
Die Befreiung von diesen Störungen im Energiefeld des Körpers kann die Lösung emotionaler als auch körperlicher Beeinträchtigungen kraftvoll und effektiv vorantreiben.

 

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© Ulrike Steidle